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Bezirk Linz


soziologie heute

juni 2011

Gegeben hat es sie schon immer, die Prominenten und die Celebrities, nur nicht in dieser Zahl und in der individuellen Bedeutung und gesellschaftlichen Funktion, die ihnen heute zukommt. Hermann Strasser geht in der aktuellen Ausgabe von soziologie heute dem Phänomen nach und analysiert diese Orientierung gebenden „profanen Götter“.

 

Die Einstellungen der Menschen zur Angst sind weit gespannt. Eine realitätsnahe Einschätzung der jeweiligen Gesamtzusammenhänge ist entscheidend - umfassende sozialwissenschaftliche Forschung ist jedoch meist nicht gegeben. Klaus Zapotoczky schlägt anhand von 8 Thesen einen konstruktiven Umgang mit Ängsten vor.

 

Die Popmusikbranche ist seit den 80er Jahren zunehmend von einer Visualisierung ihrer Produkte abhängig. Musiker, die keine Promotional Videos vorweisen können, haben auf dem Musikmarkt so gut wie keine Chance. Max Pechmann analysiert in seinem Beitrag die Geschlechterdarstellung in südkoreanischen Videoclips.

 

Um dem vermeintlich „dummen Volk“ entgegen zu kommen, konzentriert man sich heute oft auf Komplexitätsverringerung und Eindimensionalität. Wolfgang Caspart ist dieser „Sehnsucht nach Monokausalität“ auf der Spur.

 

Das eigene Leben in die Hand nehmen, verbessern, optimieren - das ist ein Bedürfnis von vielen Menschen, und fast ebenso viele orientieren sich dabei an Leitfäden aus Büchern. Kai Ginkel geht der Frage nach, ob die Ratgeberliteratur und Coachingprogramme dem Einzelnen für einen Aufstieg tatsächlich nützen bzw. wie problematisch der Einfluss der Selbstoptimierung auf die Gesamtgesellschaft ist.

 

Radoslav Stefancik fragt sich, welche Funktionen Jugendorganisationen in neuen Demokratien ohne langjährige Freiheitstradition erfüllen und stellt diese am Beispiel der Slowakei dar.

 

„Wer schon hat, dem wird gegeben.“ Richard Albrecht erläutert in seinem Beitrag den „Matthäus-Effekt“ beim Evangelisten, im Lied und in der Soziologie.

 

Immer mehr Personen - insbesondere Jüngere - haben fast das Doppelte ihres Normalgewichts. Claudia Pass stellt die Frage „Essen wir uns zu Tode?“ und beleuchtet den Zusammenhang von Lebensmittelgesundheit und Übergewicht.

 

Mit dem Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 wurde ein wichtiger und notwendiger Schritt für das Freiwilligenengagement gesetzt. Doch hat man auf alle „Zeichen der Zeit“ geachtet? Ist freiwillig immer „frei-willig“? Bernhard Hofer geht auf ausgewählte Herausforderungen und Chancen der jüngsten EU-Studie ein und weist auf weitere notwendige Schritte hin.

 

Bernhard Martin weist in „Risikogesellschaft reloaded - Katastrophen als medialer Bias“ darauf hin, dass es an der Zeit ist, dass Eliten umdenken und Europa föderal werden muss, und Karina Starosczyk beleuchtet die Institution der Ehe und identifiziert diese als ein patriarchalisches Instrumentarium.

 

Wir hoffen, Ihnen sagt auch diese Ausgabe wieder zu, freuen uns auf Ihre Reaktionen und wünschen viel Lesevergnügen

 

Ihre soziologie heute - Redaktion

Standardpreis
€ 6,00
Veranstalter
i-trans-Gesellschaft für Wissenstransfer
Event manager
Bernhard Hofer
0732/25 40 24
itrans@speed.at
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