Zurück
Login/Logout
Donnerstag, 23. November 2017
Rohrbach Urfahr-Umgebung Freistadt Perg Schärding Grieskirchen Eferding Linz-Land Linz Ried im Innkreis Braunau am Inn Vöcklabruck Wels-Land Wels Steyr Steyr-Land Kirchdorf an der Krems Gmunden

Bezirk Linz


soziologie heute

Oktoberausgabe 2011

Mit dem Zusammenbruch der UdSSR im Jahre 1991 schien die Diskussion um das „richtige“ Gesellschaftsmodell beendet worden zu sein. 20 Jahre später erleben die Fragen um das „richtige“ Gesellschaftsmodell – ausgehend von England – eine neue Aktualität und Brisanz. Wie viel Liberalismus verträgt eine Gesellschaft? Wie viel Sozialismus braucht sie? In Kurzstatements melden sich dabei Dieter Senghaas, Friedrich Schneider, Katrin Späte und Peter Atteslander zu Wort.

 

Weltweite Migrationsströme haben eine neue geopolitische Dimension angenommen: sowohl die Zahl der Migranten wie die eingeschlagenen Wege haben sich vervielfacht. Die statistische Beobachtung des Wanderungsgeschehens allein gibt wenig Anhaltspunkte für eine gestaltende Migrationspolitik und so muss Migrationssoziologie bis zu den Wanderungsursachen zurückgehen: zum Migrationspotenzial, dem sich Susanne Schmid in ihrem Beitrag widmet.

 

Welche Zusammenhänge gibt es zwischen schulischer Bildung der Eltern und ihren Kindern? Gibt es so etwas wie soziale Vererblichkeit? Lehrer beklagen, dass die Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder nicht mehr zurecht kommen, und die Bevölkerung sieht mehrheitlich die Lehrer als Korrekturinstanz für Fehler. Wolfgang Sipos versucht, die Sache auf den Punkt zu bringen.

 

Gerade durch die im Sterbeprozess zu verarbeitenden Zweifel und Bedenken stellt sich der Akt des Sterbens als eine aufgrund sozialer Bedeutung und Handlungen gebildete soziologische und nicht primär allein psychologische oder medizinische Wirklichkeit dar. In ihrem Beitrag „Wo wollen wir sterben?“ schreibt Michaela Thönnes zur Soziologie der Sterbeorte.

 

Humor erweist sich als heilsam, gerade auch, wenn es um das Sterben geht. soziologie heute bringt dazu Auszüge von Grabsprüchen aus Jürgen Preuss Buch „Von unten her betrachtet“.

 

Frankreich und Belgien haben es schon eingeführt, und es ist absehbar, dass andere europäische Staaten folgen werden: das Verbot der Ganzkörperverschleierung, das „Burkaverbot“. Der Frage, ob derartige Verbote ein gangbarer Weg für einen modernen, liberalen Staat des 21. Jahrhunderts sind, stellen sich Paul Ertl und Alfred Rammer in ihrer Serie „Pro & Contra“.

 

Ein Plädoyer für eine erweiterte Politische Soziologie der Wahl hält Richard Albrecht. In seinem Beitrag stellt er erstmals seinen Ansatz vor.

 

Angesichts der Gefährdung der Herrschaft des Rechts durch die Herrschaft der Gewalt stellt Klaus Zapotoczky Überlegungen an, wie eine „Spirale des Friedens“ aufgebaut werden könnte.

 

Mit einem besonderen Aufruf wendet sich soziologie heute dieses Mal an seine Leserschaft und lädt zur Teilnahme am „SCHREIBWETTBEWERB SOZIOLOGIE“ ein. Namhafte Verlage unterstützen diesen Wettbewerb. Machen Sie mit und verhelfen Sie der Soziologie zu einer starken Stimme in der Gesellschaft.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei all unseren LeserInnen, den langjährigen AbonnentInnen, den Institutionen, Organisationen und den AutorInnen, die durch Ihren Beitrag mithelfen, soziologie heute zu verbreiten und unser gesellschaftliches Bewusstsein im Sinne von Verantwortungsübernahme zu stärken.

 

Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen

 

Ihre soziologie heute – Redaktion

Standardpreis
€ 6,00
Veranstalter
i-trans-Gesellschaft für Wissenstransfer
Event manager
Bernhard Hofer
0732/25 40 24
itrans@speed.at
Attached files
Seiteninhalt drucken
Zurück Nach oben
 Kontakt | Impressum | Anfahrt   
Volksbildungswerk, Erwachsenenbildung, Kultur


Landesverband OÖ. Volksbildungswerk
Haus der Volkskultur, Promenade 33, 4020 Linz , office(at)ooevbw.org,  www.ooevbw.at
Tel: 0732 / 77 31 90