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Freitag, 26. Mai 2017
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Bezirk Linz


soziologie heute

Fachmagazin für Soziologie

Nach insgesamt drei Ausgaben ist es nun soweit: die PreisträgerInnen des Schreibwettbewerbs Soziologie stehen fest. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben und mit ihren Beiträgen aufgezeigt haben, wie groß die Bandbreite soziologischen Denkens und Wirkens ist.

 

 

 

In der April-Ausgabe 2012 finden Sie u. a. folgende Beiträge:

 

 

 

Diva Haut – der Kult um die erste Hülle des Menschen (von Dagmar Burkhart)

 

Die Auffassung vom Schönen als Gegenstand des subjektiven und allgemeinen Wohlgefallens betrifft auch die Körper- und Hautschönheit des Menschen, die von einem Empfinden für Ebenmaß und Proportionalität des Körpers und seiner gesunden, glatten Hülle bestimmt wird. Dagmar Burkhart berichtet in ihrem Beitrag vom einstigen und heutigen Schönheitskult und von diesem glückverheißenden Geschäft, dessen Diener wir alle mehr oder weniger sind.

 

 

 

Das Kreuz mit den verpflichtenden Gaben – Die Affäre Wulff entpuppt sich (auch) als Heuchelei der Scheinheiligen (von Hermann Strasser)

 

„Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein…” Die Bibel ist nicht immer der beste Ratgeber, denn so einfach – mit Schweigen – ist das Problem der Vetternwirtschaft, das sich in den letzten Monaten um den inzwischen ab- und zurückgetretenen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff aufgetan hatte und noch immer auftut, nicht zu lösen. Hermann Strasser stellt die Frage nach der sogenannten „Spitze des Eisbergs” und analysiert das Soziale Kapital als Schmiermittel der Gesellschaft.

 

 

 

Integrität und Lüge – eine Sozialanalyse (von Peter Stiegnitz)

 

„Integrität und Lüge”: Zwei entgegen gesetzte Begriffe, die miteinander nichts zu tun haben. Zumindest nicht auf den ersten (Augen)blick. Wir Soziologen sollten allerdings mehr riskieren als nur einen ersten Blick. Mit dem zweiten, und weiteren, beginnt das, was der Autor Peter Stiegnitz „Sozialanalyse” nennt , die er – vor vielen Jahren nach einer Korrespondenz mit Max Horkheimer gelernt hat.

 

 

 

Wenn Lehrende wieder zu Lernenden werden (von Wolfgang Sipos)

 

Studierende eines Lehramtsstudiums in der Berufspädagogik unterrichten berufsbegleitend an Berufsschulen oder berufsbildenden mittleren und höheren Schulen. Ihre Berufsbiografien weisen langjährige Erfahrungen in der Erwerbstätigkeit auf und sie absolvierten bereits unterschiedliche und vielfältige Ausbildungen und Bildungswege. Aufgrund des Studiums nehmen sie wieder über einen längeren Zeitraum die Rollen der Lernenden ein. Da in verschiedenen Rollen unterschiedliche Verhaltensprinzipien gelten, treten differenzierende Rollenerwartungen auf. Wolfgang Sipos beleuchtet in seinem Beitrag die besondere Herausforderung dieser LehramtsstudentInnen.

 

 

 

Neue Partnerschaften jenseits der 60: Vom Tabu zum Siegeszug? (von Helga Pelizäus-Hoffmeister)

 

Neue Partnerschaften jenseits der 60 sind seit „Wolke 9″ immer häufiger Thema in den Medien. Die Darstellung eines Liebespaares von weit über 60 Jahren im Film schien vielen ein Tabubruch, der zu zahllosen Diskussionen anregte. Wenn auch zögerlich, so zeigt nun auch die Soziologie Interesse am Thema. Und fragt sich – eine aufgrund des demografischen Wandels ganz wichtige Frage – ob und wenn ja, was sich in den Partnerschaften Älterer verändert hat.

 

 

 

Als Soziologe bei Europol (von Siegfried Kammhuber)

 

Europol ist die Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union mit Amtssitz in Den Haag. In dieser polizeilichen Organisation finden Soziologen nur unter bestimmten Voraussetzungen eine berufliche Verwendung. Siegfried Kammhuber war insgesamt 102 Monate bei Europol und schildert seine Eindrücke.

 

 

 

Banksterismus als/und geldbezogene Scheinwertschöpfung (von Richard Albrecht)

 

Die heutige geldmarktbezogene Ökonomie ist nicht mehr auf realwirtschaftliche Prozesse nützlicher Produktion rückbeziehbar. Sie wirkt aber mit ihrer geldbezogenen Scheinwertschöpfung nach wie vor als das das Gesamtsystem bestimmende Gravitationszentrum der Gesamtwirtschaft. Banksterismus präzisiert jenen „Kapitalismus ohne menschliches Gesicht”, welcher dem fiktiven gesellschaftlichen Identitätstyp des homo oeconomicus entspricht.

 

Und natürlich noch zahlreiche Berichte aus der Forschung, Glossen u.v.m.

 

Wir wünschen Ihnen interessante Lesestunden.

 

Ihre soziologie heute – Redaktion

Standardpreis
€ 6,00
Veranstalter
i-trans-Gesellschaft für Wissenstransfer
Event manager
Bernhard Hofer
0732/25 40 24
itrans@speed.at
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